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Indiennes

Indiennes

Geschichte der Indiennes-Stoffe

Bereits aus dem 12. Jahrhhundert sind Baumwollstoffe, die mittels Stoffdruck-Stempeln bedruckt wurden, aus Indien bekannt.

Die Handelsgesellschaften, insbesondere die East Indian Company, importierten diese Stoffe in der Zeit des Barocks erstmals nach Europa. Damals noch recht teuer und für das gemeine Volk unerschwinglich, zierten diese Stoffe zunächst lediglich bei der reichen Gesellschaft die Innenwände der Häuser und die Polster der Möbel. Später wurden diese Stoffe immer erschwinglicher und im Rokoko (ca. Mitte des 18. J.) konnte auch das gemeine Volk diese Stoffe erwerben, sodass auch Kleidung daraus hergestellt wurde. Es gab einen regelrechten Boom und die Indiennes-Stoffe kamen in Mode. Da der Import dieser Stoffe aber die einheimische Industrie schädigte, wurden die Importe verboten. Es ist bekannt, dass der englische und der französische König die Einfuhr verboten, um das einheimische Textil-Handwerk zu schützen. jedoch der Mode-Boom war so groß und" Verbotenes" ist ja bekanntlich noch interessanter, sodass diese Verbote kaum Wirkung zeigten. Der französische König reagierte darauf, indem er der einheimischen Textil-Industrie befahl, diese Stoffe im eigenen Land herzustellen, um den Bedarf zu decken. Im späteren Verlauf der Geschichte blieb zunächts eines dieser Standorte bekannt als "Calico". Diese Stoffe gelangten in den Indianerhandel nach Amerika. Später, da man nun auch kleinere Druckmuster herstellen konnte, entstanden die uns heute aus dem Indianerhandel bekannten "Calico-Stoffe".

 


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